Als Firma Auftragnehmer im Ausland bezahlen
Von Redaktion von xChange.bg
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Die Ausgangslage
Peter führt eine Softwarefirma mit zwölf Leuten in München, eine GmbH. Die meisten sitzen im Büro, drei arbeiten als Auftragnehmer aus anderen Ländern zu. Elena, Backend-Entwicklerin in Lissabon, stellt 3.000 EUR im Monat in Rechnung. James, QA-Ingenieur in Ohio, berechnet 2.500 USD und will Dollar auf seinem US-Bankkonto. Diego, ein Designer, der im Jahr aus mehreren Ländern arbeitet, möchte 1.500 USDC in seine Wallet auf Solana.
Am letzten Arbeitstag des Monats schickt Peters Buchhalterin die Rechnungen mit einer Notiz: Der Bank-Wire in die USA kam im Vormonat zu niedrig an, und James hat nachgefragt. Diegos Wunsch ist neu, und in der Firma hat noch niemand USDC verschickt. Peter will eine Routine, die jeden Monat funktioniert, die Auftragnehmer nicht überrascht und der Buchhaltung saubere Belege liefert.
Wo Kosten und Risiken wirklich entstehen
Jede der drei Zahlungen hat eine andere Schwachstelle.
- Euro innerhalb von SEPA sind nicht das Problem. Eine Euro-Überweisung von Deutschland auf ein Konto in Portugal ist eine SEPA-Zahlung. Von der Hausbank aus ist sie meist schnell und günstig. Diesen Weg zu ändern spart selten viel.
- Bei Dollar per Auslands-Wire geht Geld verloren. Die Firmenbank tauscht Euro zu ihrem eigenen Kurs in Dollar und berechnet den Wire, und Korrespondenzbanken auf dem Weg können Gebühren abziehen. Der Auftragnehmer bekommt weniger als auf der Rechnung steht und muss der Differenz nachlaufen. Genau das ist James passiert.
- USDC sind günstig zu senden, aber Fehler passieren leicht. Die Netzwerkgebühr ist klein. Eine falsche Adresse oder ein falsches Netzwerk kann aber heißen, dass die Zahlung weg ist, und keine Bank holt sie auf Anruf zurück. Außerdem gibt es nachgemachte Token, die den Namen USDC tragen.
- Die Lücke bei den Belegen. Zu einer Banküberweisung gibt es einen Kontoauszug. Eine USDC-Zahlung braucht einen eigenen Beleg: Transaktions-Hash, Datum, Betrag und Euro-Gegenwert, der Rechnung zugeordnet.
- Die Seite des Auftragnehmers. Wer USDC erhält, zahlt unter Umständen eine Gebühr für den Tausch in lokales Geld. Die Firma sieht diese Kosten nicht, aber sie bestimmen mit, wie zufrieden der Auftragnehmer mit der Abmachung ist.
So gehen Sie vor
- Ordnen Sie die Auftragnehmer danach, wie sie bezahlt werden wollen. Lassen Sie sich von jedem schriftlich bestätigen: Währung, Bank oder Wallet, bei Wallets das Netzwerk. Nehmen Sie es in den Vertrag oder in eine Anlage auf.
- Bezahlen Sie Euro-Auftragnehmer im SEPA-Raum über die Firmenbank. Für Elena ist die Hausbank der Firma eine gute Wahl. Prüfen Sie die IBAN beim ersten Mal mit dem IBAN-Prüfer und bestätigen Sie Änderungen telefonisch.
- Bauen Sie für die übrigen Zahlungen ein Stablecoin-Guthaben auf. Überweisen Sie Euro von der Firmenbank auf die EUR-IBAN der Firma bei xChange.bg. Das Geld kommt für 1,5% als USDC an. Alternativen sind ein Mehrwährungs-Geschäftskonto bei einem Zahlungsanbieter oder der Fremdwährungs-Wire der Bank. Vergleichen Sie die Gesamtkosten samt Wechselkurs.
- Bezahlen Sie Dollar-Auftragnehmer aus dem USDC-Guthaben. Mit Auf die Bank senden zahlen Sie James in USD per ACH oder Wire für 1,25%. Die Gebühr und der Betrag, den er erhält, stehen vor der Bestätigung fest.
- Gehen Sie bei USDC-Auftragnehmern sorgfältig vor. Bitten Sie Diego schriftlich um Adresse und Netzwerk. Lassen Sie die Adresse durch den Prüfer für Krypto-Adressen laufen, senden Sie einen kleinen Testbetrag im vereinbarten Netzwerk und warten Sie auf seine Bestätigung, bevor der Rest rausgeht.
- Schließen Sie den Kreis mit der Buchhaltung. Legen Sie zu jeder Zahlung Vertrag, Rechnung und Zahlungsbeleg ab. Bei USDC-Zahlungen kommen der Transaktions-Hash und der Euro-Gegenwert am Zahlungstag dazu. Fragen Sie Ihre Steuerberatung, welche Pflichten bei Zahlungen an ausländische Personen gelten; das richtet sich nach nationalen Regeln. Diese Seite ist keine Steuerberatung.
Checkliste für den Start
- Zahlungsweg jedes Auftragnehmers schriftlich bestätigt (Währung, Bank oder Wallet, Netzwerk)
- Geschäftskonto der Firma bei xChange.bg eröffnet und verifiziert
- EUR-IBAN der Firma bei der Firmenbank als Empfänger für die Aufladung gespeichert
- US-Bankdaten der Dollar-Auftragnehmer gespeichert und geprüft
- Wallet-Adressen der USDC-Auftragnehmer geprüft und mit einem kleinen Betrag getestet
- Ein Monatskalender: Rechnungseingang, Aufladung, Auszahlungen, Belege an die Buchhaltung
- Eine Regel, dass jede Änderung von Bankdaten oder Wallet-Adresse telefonisch bestätigt wird
Rechenbeispiel
Peters Monat: 3.000 EUR an Elena, 2.500 USD an James, 1.500 USDC an Diego. Das Beispiel rechnet mit einem angenommenen Kurs von 1,15 USD je Euro; der echte Tageskurs weicht davon ab.
Elena, 3.000 EUR. Bezahlt per SEPA von der Hausbank der Firma, zu deren Preisverzeichnis. xChange.bg ist nicht beteiligt.
Die Aufladung für den Rest. Peter überweist 3.600 EUR von der Firmenbank auf die EUR-IBAN der Firma bei xChange.bg.
| Schritt | Betrag |
|---|---|
| Euro an die EUR-IBAN gesendet | 3.600,00 EUR |
| Gebühr für Geld rein, 1,5% | 54,00 EUR |
| Getauscht zum Kurs 1,15 | 4.077,90 USDC |
James, 2.500 USD.
| Schritt | Betrag |
|---|---|
| Aus dem Guthaben gesendet | 2.531,65 USDC |
| Auszahlungsgebühr, 1,25% all-in, abgezogen | 31,65 USDC |
| Kommt auf James' US-Bankkonto an | 2.500,00 USD |
Diego, 1.500 USDC. Gesendet an seine Wallet auf Solana, nach einer Testüberweisung von 10 USDC, die Teil der 1.500 ist. Es kostet nur die Netzwerkgebühr.
| Guthaben nach dem Monat | Betrag |
|---|---|
| Start | 4.077,90 USDC |
| James | minus 2.531,65 USDC |
| Diego | minus 1.500,00 USDC |
| Bleibt für den nächsten Monat | 46,25 USDC, abzüglich Netzwerkgebühren |
Gebühren von xChange.bg auf die Zahlungen außerhalb des Euro: 54 EUR bei der Aufladung und 31,65 USDC bei der Auszahlung an James, dazu die Netzwerkgebühr für Diego. Beide Gebühren sind all-in: Was die Tabelle als angekommen zeigt, kommt an, ohne weitere Abzüge. Alle Gebühren stehen auf der Preisseite.
Worauf das beruht
Die Gebühren von xChange.bg stammen von der veröffentlichten Preisseite: 1,5% auf Geld rein, 1,25% auf Auszahlungen an eine Bank, nur die Netzwerkgebühr beim Senden on-chain. Die SEPA-Seiten der Europäischen Zentralbank beschreiben, wie Euro-Zahlungen im SEPA-Raum funktionieren. Die Federal Reserve beschreibt den Fedwire Funds Service, über den US-Wires laufen. Circle veröffentlicht die offiziellen USDC-Vertragsadressen für jedes Netzwerk; daran erkennen Sie echte USDC und unterscheiden sie von Nachahmungen. Die Solana-Dokumentation erklärt die Transaktionsgebühren des Netzwerks. Firmennamen und Zahlen in der Geschichte sind Beispiele, und der Wechselkurs ist eine Annahme, kein Angebot.
Häufige Fragen
Wie bezahlt man einen Auftragnehmer in der EU am günstigsten in Euro?
- Hat der Auftragnehmer ein Eurokonto im SEPA-Raum, ist eine gewöhnliche Euro-Überweisung von der Hausbank der Firma meist einfach und günstig, denn sie ist eine SEPA-Zahlung. Der Weg über Stablecoins lohnt sich eher, wenn das Geld schon in USDC liegt oder Dollar im Spiel sind.
Wie kann eine Firma einen Auftragnehmer in US-Dollar bezahlen?
- Über ihre Bank per Auslandsüberweisung, über einen Zahlungsanbieter oder mit xChange.bg: Dort zahlt sie USD per ACH oder Wire aus dem USDC-Guthaben der Firma aus, für 1,25% (mindestens 2 EUR). Die Gebühr steht vor dem Senden auf dem Bildschirm.
Kann eine Firma einen Auftragnehmer in USDC bezahlen?
- Ja, wenn der Auftragnehmer das will und eine Wallet-Adresse nennt. Halten Sie das Netzwerk schriftlich fest, prüfen Sie die Adresse und senden Sie zuerst einen kleinen Test. Das Senden von USDC aus einer Wallet bei xChange.bg kostet nur die Netzwerkgebühr. Wie die Zahlung verbucht wird, klärt Ihre Buchhaltung.
Welche Unterlagen sollte die Firma zu Zahlungen an ausländische Auftragnehmer aufbewahren?
- Den unterschriebenen Vertrag, die Rechnung des Auftragnehmers, den Zahlungsbeleg mit Datum, Betrag und Währung und bei USDC-Zahlungen den Transaktions-Hash samt Euro-Gegenwert am Zahlungstag. Fragen Sie Ihre Steuerberatung, welche Pflichten bei Zahlungen an ausländische Personen gelten.
Wie finanziert die Firma eine Zahlung in USD oder USDC aus Euro?
- Sie überweist Euro von der Firmenbank auf die EUR-IBAN der Firma bei xChange.bg. Das Geld kommt für 1,5% (mindestens 1 EUR) als USDC an. Aus diesem Guthaben zahlen Sie USD für 1,25% an eine Bank aus oder senden USDC für die Netzwerkgebühr an eine Wallet.
Wer trägt die Kosten, wenn USDC in lokales Geld getauscht werden?
- Der Auftragnehmer. Zahlen Sie in USDC, tragen Sie die Netzwerkgebühr. Der Auftragnehmer zahlt, was seine eigene Plattform für den Tausch von USDC in lokales Geld verlangt. Sprechen Sie das an, wenn Sie den Zahlungsweg vereinbaren, damit der Nettobetrag klar ist.